TRAUMEN

 

Träumen die Sklaven?

 

Ich weiß nicht, ob Sklaven noch träumen,

Oder ob sie damals träumen könnten –

Als sie keine Sklaven waren –

Und ob sie noch träumen wollen.

In der ganzen Welt zerreißen die Menschen,

Geht die Natur zugrunde,

und als Sternen leuchten heute nur

Die Herumirrenden Seelen –

Aber nicht so weit von dem Boden –

Aber ich weiß, ich weiß, ich weiß,

Ich weiß, was träumen eigentlich bedeutet –

Oder zumindest haben meine Eltern mit mir darüber geredet – oder bedeutete.

Schlafen können wir noch,

Unsere Meister nicht:

Nach dem Himmel können wir nicht streben,

Da die Sklaven keinen Meister haben.

 

Les Esclaves rêvent-ils ?

 

Je ne sais pas, si les esclaves rêvent encore,

Ou s’ils pouvaient autrefois rêver,

Lorsqu’ils n’étaient pas esclaves,

Et s’ils veulent encore rêver.

Dans le monde entier les hommes se brisent,

La nature périt,

Et, comme étoiles, ne scintillent plus que

Les âmes errantes,

Mais non loin du sol,

Mais je sais, je sais, je sais,

Je sais ce qu’à vrai dire rêver signifie

(Ou, du moins, mes parents m’en ont parlé) ou signifiait.

Dormir, nous le pouvons encore,

Nos maîtres non :

Nous ne pouvons pas aspirer au ciel,

Car les esclaves n’ont plus de maître.

Par Paul Henri Pillet




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